Warum mache ich das hier eigentlich?

Zunächst: Blogarbeit ist für mich mein kreatives Hobby. Neben der beruflichen Webseitengestaltung brauche ich nebenher einen Ausgleich zu einer Thematik, die mir am Herzen liegt.

Da ich vor gut zwei Jahren meinen 1000 qm Garten auf dem Lande verlassen habe, werde ich ein wenig nervös, wenn ich den Frühlingsanbruch in der Wohnung verbringen muss und nur meinen Balkon als Gestaltungselement habe. Die ca. 10 qm hier sind schnell bearbeitet… Also lasse ich gerne meine Fantasie spielen und überlege mir, was alles möglich ist 😉

Modern-business-concept-©-alphaspirit-Fotolia.com_
Nee, deshalb wohl kaum
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Zum Thema „Selbstversorgung“ komme ich hier ebenfalls sehr schnell an die Grenzen, aber ich habe im vergangenen Jahrzehnt innerhalb der Transition Town Bewegung tolle Beispiele gesehen, die ich euch gerne auch in die Köpfe bringen möchte.

Zudem lebe ich gerne nach dem Motto „trial and error“. Nur, wenn ich es selber probiere, weiß ich, was funktioniert. Damit ihr dann einige „Fehler“ umgehen könnt, gebe ich meine Erfahrungen auf diesen Seiten an euch weiter.

Anzuchtschale mit Saaten. Die Pflanztöpfchen habe ich aus alten Papprollen (Geschenkpapier) hergestellt, die ich mit Kokosfaser gefüllt habe. Wenn sich in den nächsten Tagen kein Erfolg einstellt, gibt es ein klares „NO GO“ für den Kokosblock eines „Fair Trade Unternehmens“

Ich hoffe, auf Werbung verzichten zu können, werde euch aber Firmen ans Herz legen, mit denen ich wirklich gute Erfahrungen gemacht habe. Die, mit den schlechten Erfahrungen werden von mir weggelassen. Da hilft auch kein „Einkaufen“ auf dem Blog. Derzeit tummeln sich im Internet sooooo viele „tolle“ Errungenschaften und Tipps, die letztlich „eingekauft“ wurden und im Endeffekt für Nutzer unbrauchbar sind.
Solltet ihr mit meinen Tipps mal auf die Nase fallen, berichtet mir davon.
Es gibt sooooo viele Komponenten, die bei Aussaat und Pflanzung eine Rolle spielen. Vielleicht können wir gemeinsam überlegen, woran die unterschiedlichen Ergebnisse liegen 😉

Blumensaaten web
Blumensaaten für die Bestäuber

Obwohl ich Permakulturorientiert bin und ökologisch arbeite, arbeite ich OHNE MONDKALENDER. Das habe ich in meinem Garten ca. 3 Jahre lang versucht. Es ist meiner Meinung nach mehr Glaube als Wissenschaft. Irgendwann bin ich auf Wolf-Dieter Storl aufmerksam geworden. Nach dem Lesen einiger seiner Bücher war mir klar, warum es mit dem Mondkalender allein schwer ist, zu planen. Die gute Frau Thun hat sich allein mit dem Mond befasst. Wenn ihr planetarische Ausseneinflüsse mit beachten möchtet, studiert den Sternkalender aus dem Goetheaneum.
Im Garten war ich schließlich ganz gut darin, vorhersagen zu können, was aufgrund der Sichtbarkeit von Planeten im Garten geschieht. In der Stadt auf dem Balkon fange ich jedoch gerade wieder von vorne an 😉
Von daher meine Bitte: Lest Storl und findet eure eigenen Schlüsse in der Kombination mit dem Sternkalender 🙂

Für die Zukunft des Blogs hoffe ich, euch möglichst zeitnahe Beiträge gestalten zu können und freue mich auf Anregungen und konstruktive Kritik von „aussen“.